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Metzingen stellt weitere Weichen

Metzingen stellt weitere Weichen

Trainer Griesmeier nun auch Sportlicher Leiter

Der Zweitligist TuS Metzingen stellt derzeit die Weichen für die Zukunft. Dabei wird Trainer Jochen Griesmeier in der neuen Spielzeit auch als Sportlicher Leiter fungieren und der Wirtschaftsbetrieb in der 2. Bundesliga wieder in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert, um das finanzielle Risiko für den Verein zu minimieren. Diese und andere Maßnahmen sollen den Verein langfristig für die 1. Bundesliga bereit machen, dabei wurde ein Zehn-Jahres-Plan vorgestellt, mit dem die Etablierung in der Eliteliga erreicht werden soll. "Es wird nicht einfach, wir können es aber schaffen", so TuS-Handball-Chef Andreas Baumgärtner gegenüber dem Metzinger-Uracher Volksblatt.

Die TuS Metzingen stellt im Rahmen seiner Leistungssportkonzeption weitere Weichen für einen professionellen Geschäftsbetrieb. Unter anderem wird der Verein eine neue Spielbetriebs-GmbH gründen, eine frühere GmbH war in Insolvenz gegangen. Danach hatte der Verein die Lizenz wieder selbst beantragt und so das Überleben der Zweitligamannschaft gesichert. Doch nun soll das Risiko für den Hauptverein beschränkt werden. "Die Leute wissen aber, dass es zuletzt schiefgegangen ist. Daher darf dies keinen Schnellschuss geben. Wir müssen die entsprechenden Kontroll-Mechanismen installieren, damit sich solche Probleme nicht wiederholen", so TuS-Handball-Chef Andreas Baumgärtner gegenüber dem Reutlinger General-Anzeiger.

Die bevorstehende Ausgliederung des Zweitligabetriebs ist aber nicht die einzige Änderung im Rahmen der neuen Leistungssportkonzeption des Vereins. Eine zentralere Rolle erhält auch Trainer Jochen Griesmeier, der nun auch in Personalunion als Sportlicher Leiter für die gesamte Leistungssport-Konzeption des Vereins bis in den Jugendbereich hinein verantwortlich sein wird. Diese Möglichkeit war bereits in der vergangenen Saison angedacht worden, damals war eine Umsetzung aber an finanziellen Gründen gescheitert. "Diese Aufgabe reizt ungemein", freut sich der 44-Jährige gegenüber dem Reutlinger General-Anzeiger auf die zusätzliche Verantwortung. Dabei sollen auch die Bereiche Talentförderung und -sichtung verbessert werden.

Erste Erfolge können die Verantwortlichen des TuS Metzingen bereits jetzt verkünden, der Etat für die bevorstehende Spielzeit konnte um 10 Prozent auf nun 200.000 Euro gesteigert werden. Trainer Jochen Griesmeier zeigt sich gegenüber dem Metzinger-Uracher Volksblatt im Hinblick auf die neue Saison sehr zuversichtlich: "Die Mannschaft hat eine gute Perspektive, braucht aber noch Zeit. Unser Ziel muss es sein, unter die ersten Vier zu kommen und damit die Play-Offs zu erreichen." Griesmeier verfügt dabei über einen Kader von sechzehn Spielerinnen, dieser soll eventuell noch um eine Linkshänderin erweitert werden.



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Anschrift

Jochen Griesmeier

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