Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Die TuS wird wieder eine GmbH gründen   

GEA - VON FRANK PLEYER

GEA - VON FRANK PLEYER

Weichenstellung - Trainer Jochen Griesmeier nun auch Sportlicher Leiter. Kuhlmanns Knie bereitet Sorgen

Im Rahmen der Leistungssport-Konzeption haben die Metzinger Zweitliga-Handballerinnen wichtige Weichenstellungen vorgenommen. So soll bei der TuS der Bundesliga-Bereich in den nächsten Wochen in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert werden, »um das wirtschaftliche Risiko vom Hauptverein wegzunehmen«, wie Handball-Chef Andreas Baumgärtner betonte.   
Die TuS wird zunächst der einzige Gesellschafter sein. Später sollen weitere hinzu kommen. In der Vergangenheit war das Verhältnis zu den anderen TuS-Abteilungen nicht immer das Beste gewesen, weil dort befürchtet wurde, der Hauptverein könnte wirtschaftlich unter dem Handball-Spitzensport leiden.

Doch hatte man sich vor einem Jahr zusammengerauft und in der schwierigen Zeit der Finanzkrise der damaligen TuS Handball-Sportmarketing GmbH & Co. KG. - sie meldete später Insvolvenz an - das Überleben der Zweitliga-Mannschaft gesichert, indem der Hauptverein die Lizenz übernahm.

Die TuS sei einer der ganz wenigen hochklassig spielenden Vereine, die noch keine GmbH gegründet hätten, begründete Baumgärtner die neuerliche Absicht: »Die Leute wissen aber, dass es zuletzt schiefgegangen ist. Daher darf dies keinen Schnellschuss geben. Wir müssen die entsprechenden Kontroll-Mechanismen installieren, damit sich solche Probleme nicht wiederholen.«

Die zweite wichtige Weichenstellung war bereits in der vergangenen Saison angedacht, ließ sich aber aus finanziellen Gründen zunächst nicht realisieren: Seit gestern ist Jochen Griesmeier nun nicht nur Trainer der Zweitliga-Handballerinnen, sondern in Personalunion auch Sportlicher Leiter und damit für die gesamte Leistungssport-Konzeption bis in den Jugendbereich hinein zuständig. »Diese Aufgabe reizt ungemein«, freut sich der 44-Jährige auf die zusätzliche Verantwortung.

Kommt eine Linkshänderin?

Auch im sportlichen Bereich ist die Planung noch nicht abgeschlossen. Eine Linkshänderin für den Rückraum steht noch auf der Wunschliste. »Wir sind mit einer Spielerin in Kontakt«, verriet Baumgärtner. In die neue Saison geht der Ermstal-Klub mit einem Etat von 200 000 Euro - das sind zwar zehn Prozent mehr, als es noch im Vorjahr waren, doch wurde der Kader auch personell aufgestockt.

Das Sorgenkind des Aufgebots ist derzeit Torhüterin Anika Kuhlmann. Sie hat seit Anfang Juni erneut Probleme mit ihrem operierten Knie. Noch ist unklar, wann die 31-Jährige wieder einsatzfähig ist. Fest steht aber laut Griesmeier, dass der Klub, auch wenn Kuhlmann länger ausfallen sollte, keine zusätzliche Torfrau verpflichten könne.

Neuzugang Franziska Ramirez hat sich beim Beach-Handball einen geschwollenen Fuß zugezogen und muss derzeit beim Mannschaftstraining kürzertreten. (GEA)



Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Anschrift

Jochen Griesmeier

E-Mail:
info@jochen-grie...


ITOGETHER