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Sieg im Testspiel - neue Linkshänderin im Kader

Gea 21.07.2008 - VON GABRIELA THOMA

Gea 21.07.2008 - VON GABRIELA THOMA   

Die 22-jährige Rückraumspielerin Alexandra Kubasta vom Erstligisten 1. FC Nürnberg schließt sich den Zweitliga-Frauen der TuS Metzingen an.   

Ein Paukenschlag folgt bei den Zweitliga-Handballerinnen der TuS Metzingen dem anderen. Am Samstagabend behielten sie in einem Testspiel beim Regionalligisten TBB Bietigheim-Bissingen mit 33:30 (14:12) die Oberhand, um dann am Sonntagvormittag Neuzugang Nummer sechs zu verkünden. Die 22 Jahre alte Perspektivspielerin Alexandra Kubasta vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg schließt sich den Metzingerinnen an. »Sie ist die Linkshänderin, die wir zur sinnvollen Vervollständigung unseres Kaders gesucht haben. Damit sind unsere Personalplanungen abgeschlossen«, sagt Bundesliga-Abteilungsleiter Andreas Baumgärtner.   
  »Für mich ist es sehr attraktiv, zweite Bundesliga zu spielen, weil ich in Nürnberg nicht so viele Einsatzzeiten erhalten habe«, erklärt derweil die neue Rückraumspielerin. Die mittelfristigen Ziele der TuS Metzingen, in die erste Liga aufzusteigen, würden sie sehr reizen. Außerdem sei sie sehr nett schon beim ersten Probetraining empfangen worden. »Ich möchte aber schon in dieser Saison mit Metzingen die Aufstiegs-Play-offs erreichen und grundsätzlich will ich mich weiterentwickeln und attraktiven Tempo-Handball spielen. Das ist für mich in Metzingen gewährleistet«, signalisiert Alexandra Kubasta Ehrgeiz.

Pendeln für den Erfolg

Weil sie aber Wirtschaftspädagogik in Erlangen studiert, wird die gebürtige Augsburgerin sehr oft pendeln müssen. »Das ist zwar sehr aufwendig, doch das nehme ich gerne in Kauf«, erklärt sie. Außerdem habe man gemeinsam eine gute Lösung gefunden: »Dienstag bis donnerstags trainiere ich in Metzingen und wohne in der Spielerinnen-WG. An den anderen Tagen kann ich bei Nürnberg mittrainieren.« Die anderen Neuzugänge hinterließen derweil beim ersten Test einen guten Eindruck. »Obwohl wir noch in einer ganz frühen Aufbausituation für die neue Saison sind, haben unsere Stoßbewegungen und unser Zusammenspiel über den Kreis und die Außenpositionen gut funktioniert«, sagt TuS-Trainer Jochen Griesmeier. So habe die neue Rechtsaußen Sabrina Duschner sechs Tore erzielt, die neue Aufbauspielerin Urszula Lipska geschickt Regie geführt und etwa auch das neue Rückraumass Franziska Ramirez gezeigt, »wie gut sie uns in der Abwehr tut«.

Trotzdem will Griesmeier den Test nicht überbewertet wissen, zumal noch nicht alle Spielerinnen mit an Bord waren. Jetzt würden erst weitere Kraft-Einheiten und gruppendynamische Trainingselemente folgen, ehe nach zwei Wochen Urlaub mit dem Trainingslager die wirklich heiße Phase der Saison-Vorbereitung eingeläutet wird. (GEA)



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