Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Können oben mitspielen

GEA - MANFRED KRETSCHMER - 12.09.2008

GEA - MANFRED KRETSCHMER - 12.09.2008

TuS Metzingen gastiert zum Zweitliga-Saisonstart beim Aufstiegs-Kandidaten SC Markranstädt. Griesmeiers Unsicherheit. Ramirez' Rückkehr

»Metzingen bewegt« - so heißt die Stadtmarketing-Initiative, bei der Franziska Ramirez seit kurzem ihre Brötchen verdient. Am morgigen Samstag bewegen sich die Metzinger Zweitliga-Handballerinnen in Richtung Markranstädt. Für Ramirez ist es eine Reise in die Vergangenheit, schließlich streifte sie sich in den beiden zurückliegenden Jahren das Trikot des Klubs aus Sachsen über. »Ich habe mich in Markranstädt sehr wohl gefühlt«, betont die 24-jährige Rückraumspielerin, »mein Wechsel hatte berufliche Gründe«.   
  Was können die Metzingerinnen in der neuen Zweitliga-Spielzeit bewegen? »Ich sehe der neuen Runde positiv entgegen. Wir können oben mitspielen«, glaubt Ramirez, die vor ihrer Markranstädter Zeit im Sport-Internat in Leipzig das Handball-Einmaleins erlernte. TuS-Trainer Jochen Griesmeier meint: »Wir können die neue Saison zuversichtlich angehen.« Er betont allerdings, dass der Verein in erster Linie »die Basis für die nächsten zwei, drei Jahre legen will«. Das Erreichen eines Play-off-Platzes - die ersten Vier ziehen in diese Aufstiegsrunde ein - hat für Griesmeier »nicht die oberste Priorität«.

Mit der nötigen Lockerheit

Aus den Worten von Griesmeier, der seit einem Jahr bei der TuS das Trainerzepter führt, ist eine Spur Unsicherheit herauszulesen. Wie schnell werden die sechs Neuen integriert? Wie gut kommt das Team mit Stress-Situationen zurecht? Wie stark ist die Konkurrenz? In der Vorbereitung habe sein Team »hervorragend mitgezogen«, die Ergebnisse dürfen »unter dem Strich als positiv« bewertet werden. Griesmeier: »Wir haben Potenzial, wir benötigen aber auch Geduld.«

80 Prozent aller Zweitligisten streben den Einzug in die Play-off-Runde an, hat Franziska Ramirez festgestellt. Für ein Team ist der Aufstieg in die erste Liga fast schon Pflicht - für den SC Markranstädt. »Die haben sich in letzter Minute mit zwei weiteren Spielerinnen verstärkt«, weiß Griesmeier. Barbara Brauer schnupperte bei einem spanischen Team Champions-League-Luft und Adimire Hasani sei eine starke Rückraumspielerin. »Die haben vor der neuen Runde sehr viel Erfahrung dazu geholt«, so der Metzinger Kommandogeber.

Dass auch gegen Überflieger-Mannschaft etwas Zählbares mit nach Hause genommen werden kann, unterstreicht Ramirez: »Der Druck liegt auf Markranstädt. Wir müssen dieses Spiel mit der nötigen Lockerheit angehen.« Bei der TuS sind bis auf die langzeitverletzten Nadine Kaminski und Anna-Lena Artschwager alle Frauen einsatzbereit. Die große Frage: Was können die Metzingerinnen in Markranstädt bewegen? (GEA)



Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Anschrift

Jochen Griesmeier

E-Mail:
info@jochen-grie...


ITOGETHER