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"Es sieht ganz gut aus"

WILLIAM CONRAD / ANTJE SCHNIZLER - 15.03.2008

WILLIAM CONRAD / ANTJE SCHNIZLER - 15.03.2008

Schmid und Stefani verlängern bei Handball-TuSsies um jeweils ein Jahr

Die Handballerinnen der TuS Metzingen machen, was ihre Personalplanungen angeht, Nägel mit Köpfen. Nach Anna-Lena Artschwager verlängerten nun auch Patricia Stefani und Annika Schmid ihre Verträge.

Die Kaderplanungen bei den Handball-TuSsies aus Metzingen für die kommende Spielzeit, welche unter Umständen in der höchsten deutschen Spielklasse steigen kann, nehmen weiter Konturen an. Nachdem Anna-Lena Artschwager schon Anfang Januar ihren Vertrag in der Sieben-Keltern-Stadt verlängerte, folgten nun auch die Leistungsträgerinnen Annika Schmid (mit 127 Treffern - davon 67 Siebenmetern - Führende der Torjägerliste) und Patricia Stefani (61 Treffer) ihrem Beispiel. Beide bleiben den TuSsies ein Jahr länger erhalten. Annika Schmid, ihres Zeichens Lehramts-Studentin, ehemalige Junioren-Nationalspielerin und Abwehrreckin Nummer eins der Griesmeier-Truppe, schnürt ihre Schuhe schon seit 2006 in Metzingen. Die quirrlige Sportökonomie-Studentin Patricia Stefani - eigentlich auf Linksaußen beheimatet, aber zeitweilig auch auf Rückraum-Mitte zu finden - ihrerseits hängt durch die Unterschrift ihr neuntes Jahr im Trikot der Gelb-Schwarzen ran.

"Es sieht auch insgesamt ganz gut aus", berichtet TuS-Abteilungsleiter Andreas Baumgärtner. So habe man schon einige mündliche Zusagen für die nächste Spielzeit - allerdings seien die Verträge noch nicht schriftlich fixiert, weshalb der Handballboss (noch) keine Namen nennen wollte.
Spannend wird das Thema in nächster Zeit weiterhin bleiben - laufen doch fast alle Verträge der TuSsies aus.

Vor allem wird für die Sieben-Keltern- Städterinnen wichtig sein, wie sich Iris Cartarius entscheidet - denn auch ihr Vertrag (mit 120 Treffern ist die Rückraumspielerin Nummer zwei in der Zweitliga- Gesamttorjägerliste) läuft zum Ende dieser Spielzeit aus, und sie hat Angebote von mehreren Vereinen vorliegen - darunter auch von Erstligisten.

Die wurfgewaltige Ex-Sindelfingerin spielt ebenfalls schon länger bei den TuSsies - seit 2004 ist sie dabei und zählt seitdem zu einer der Leistungsträgerinnen. Eine Vertragsverlängerung von Cartarius wäre ein weiteres Zeichen für andere Spielerinnen, dass in Metzingen noch einiges möglich sein könnte.

Ein Heimsieg heute (19.30 Uhr in der Öschhalle) gegen die Bad Homburg Pirates, wie sich der TSG Ober-Eschbach inzwischen auch nennt, würde dabei sein übriges tun, um weitere Spielerinnen an die TuS zu binden und somit die Weichenstellung weiter voranzutreiben.

Dass weitere Vertragsverlängerungen den Verantwortlichen der TuSsies gerade recht kämen, ist klar: Nochmals so einen Aderlass wie nach der letzten Spielzeit, als mit Femke Verboven und Wendy Smiths sowie Trainer Emir Hadzimuhamedovic gleich zwei wichtige Leistungsträgerinnen sowie der damalige Erfolgscoach die Gelb-Schwarzen verließen und sich anderen Vereinen anschlossen (Verboven und Hadzimuhamedovic dabei ausgerechnet zu Bundesliga-Absteiger und dem jetzigen Zweitliga- Tabellenführer Frisch Auf Göppingen, der sich nach Saisonende auch Wendy Smits vom zwischenzeitlichen Abstecher nach Sulzbach/ Leidersbach greifen wird) will man sich ersparen.

Auch bei externen Spielerinnen, welche sich eventuell den TuSsies anschließen wollen, dürfte sich noch einiges tun. So wird man wohl nach dem erneuten Kreuzbandriss von Anna-Lena Artschwager noch eine Rückraumspielerin verpflichten (müssen), weil die Junioren-National- spielern mindestens bis Ende September ausfällt. Und auch bei denen dürften die Vertragsverlängerungen von Annika Schmid und Patricia Stefani ein Zeichen sein.



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Jochen Griesmeier

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