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Das Wie missfällt

(v/bib)- 7.4.2008

(v/bib)- 7.4.2008

Trotz Sieg Kummer mit Abwehr

Hauptsache gewonnen und zwei Punkte auf der Habenseite. So ließe sich zielorientiert und ganz einfach der 35:33 (22:18)-Sieg der Metzinger Zweitliga-Handballerinnen bei der DJK Marpingen vermelden. Doch damit gibt sich Jochen Griesmeier nicht zufrieden. Dem Trainer der TuS-Frauen missfiel dabei nicht so sehr das verblüffend knappe Ergebnis, sondern das Wie.   
»Zum Glück haben wir im Angriff gut, ja phasenweise sogar vorzüglich gespielt, sonst hätte die Partie für uns ins Auge gehen können«, analysierte Griesmeier. Über Kreisanspiele und über den Rückraum habe man die notwendigen Tore für den Sieg erzielt. Doch Treffer über die Außenpositionen seien Mangelware gewesen. Ebenso habe die Passqualität vor allem bei Gegenstößen zu wünschen übrig gelassen. »Das aber werden wir bis zum nächsten Spiel in zwei Wochen zu Hause gegen Markranstädt wieder in den Griff bekommen«, erklärte er zuversichtlich.

Weitaus größeren Kummer bereitet ihm zurzeit die Abwehrleistung seiner Metzingerinnen, denn beim Abstiegskandidaten im Saarland habe die Defensive sehr große Lücken gehabt. »Das ist für eine Spitzenmannschaft wie für uns nicht ausreichend gewesen«, kritisierte der Coach. »Es darf nicht passieren, dass man seine Laufwege vergisst und beim Zweikampf nicht einmal eine Hand am Gegner hat.« Durch eigene Fehler habe man die Gastgeberinnen immer »schön mit im Spiel gehalten«.

Kleine Pause konzentriert nutzen

So erklärt sich auch, dass die TuS-Handballerinnen bei den Moskitos zwar früh über eine 5:2-Führung (6. Minute) demonstrierten, wer die Herrinnen auf dem Parkett sind. Aber ihre spätere Sechstore-Führung beim 21:15 (28.) schrumpfte im zweiten Durchgang zusammen. Mehr als ein, zwei Tore konnten sich die Schwäbinnen fortan nicht mehr absetzen. Im Gegenteil: Die Deutsche Jugend-Kraft Marpingen blieb bis zum Schluss brandgefährlich und brachte die Gäste beim 28:28 (44.) und beim 32:32 (54.) sogar noch richtig in Not. Nun gilt es, die kleine Pause von zwei Wochen konzentriert für den Schlussspurt zu nutzen, um in den letzten beiden Saisonspielen doch noch einen Platz unter den ersten vier der Tabelle für die Aufstiegs-Play-offs zu sichern. (v/bib)



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Jochen Griesmeier

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