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Kuhlmann bleibt TuS treu

LEOPOLD FREUDEMANN - 15.04.2008

LEOPOLD FREUDEMANN - 15.04.2008

Anika Kuhlmann bleibt der TuS Metzingen auch in der neuen Handball-Saison erhalten. "Ich habe der TuS meine mündliche Zusage gegeben", so die 31-Jährige gestern. Die Unterschrift sei nur noch Formsache.

Frauenhandball, 2. Bundesliga Süd: Torfrau gibt der TuS Metzingen Zusage
Ein Vorbild an Einsatz und Motivation: TuS-Torhüterin Anika Kuhlmann, die ein weiteres Jahr bei den gelb-schwarzen Ermstälerinnen anhängt. Anika Kuhlmann hat den Zweitliga-Handballerinnen der TuS Metzingen ihre Zusage gegeben, noch ein Jahr anzuhängen. "Ich habe mündlich zugesagt, die Unterschrift folgt noch diese Woche, das ist aber nur noch Formsache."

Zwar kann sie aus beruflichen Gründen nicht alle geforderten Trainingseinheiten bestreiten. Doch wer den Ehrgeiz der erfahrenen Torhüterin kennt, weiß, dass sie außerhalb des mannschaftlichen Trainings viel für ihre Fitness tut und mit ihrer großen Erfahrung der Mannschaft weiter helfen kann.

"Ich kann sicherlich meine Mitspielerin Tanja Noppel unterstützen und glaube selber auch, dass ich im Tor noch eine gute Rolle spielen kann." Und dann fügt sie an: "Egal welche Spielerin noch kommt oder geht, meine Zusage steht."

Damit ist die TuS Metzingen wieder einen Schritt weiter bei den Vertragsverhandlungen. Allerdings glaubt Kuhlmann auch, dass die TuS vor einem Umbruch steht. Schließlich habe man mit Iris Cartarius und Milena Rösler "zwei wichtige Spielerinnen verloren". Wie berichtet, schließen sich beide dem inzwischen fest stehenden Zweitliga-Aufsteiger VfL Sindelfingen an. "Wir müssen uns sicherlich verstärken, wenn wir im oberen Bereich der Zweiten Liga wieder mitspielen wollen. Es ist aber auch nicht leicht, eine Iris Cartarius zu ersetzen, da ist der Verein bestimmt gefordert."

Welche Rolle die Mannschaft in der kommenden Saison deshalb zu spielen in der Lage ist, darauf konnte sich Kuhlmann nicht einlassen. "Ich weiß noch gar nicht, welche neuen Spielerinnen kommen, deshalb wäre eine Prognose an den Haaren herbeigezogen."

Sie glaubt allerdings, dass die Zweite Bundesliga Süd insgesamt schwächer geworden ist. Trotzdem werde es nach Lage der Dinge zum jetzigen Zeitpunkt schwer, "ganz oben mitzuspielen". Dazu sei das Team doch relativ jung und unerfahren. "Ich sehe uns derzeit eher im Mittelbereich der Liga, doch wie gesagt sind solche Einschätzungen problematisch."

Gut möglich, dass sich im Personalbereich diese Woche bei der TuS noch etwas tut. So wollte Kreisspielerin Steffi Skenderovic in den nächsten Tagen Bescheid geben. Sie wir mit anderen Klubs in Verbindung gebracht. Derzeit hat die TuS die Zusagen von Christiane Haas, Anna-Lena Artschwager, Tanja Noppel, Annika Schmid, Patricia Stefani und Anika Kuhlmann.



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Jochen Griesmeier

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