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17. LOTTO-Cup des SV Oßweil am 31. August - mit 17 Mannschaften aus drei Ländern

17. LOTTO-Cup des SV Oßweil am 31. August - mit 17 Mannschaften aus drei Ländern

Gehen die Allensbacher „Hühner“ wieder auf Höhenflug, krallen sich die Ketscher „Bären“ den Pokal, stechen die Nellingen „Hornets“ erfolgreich zu oder verspeist das Team von McDonald’s Wiener Neustadt die starke Konkurrenz? Attraktive Teamnamen sind auch beim Frauen-Handball „in“, vor allem, wenn damit Erfolge verknüpft sind. Dafür stehen auch die vier vorgenannten Teams, die beim 17. LOTTO-Cup zum engsten Favoritenkreis zählen. Das Top-Frauenturniers der Region wird am Sonntag, 31. August, von 9 bis 18.30 Uhr in den Sporthallen an der Alleenstraße und der Innenstadtsporthalle in Ludwigsburg ausgetragen.


Gruppeneinteilung:

Beim 17. LOTTO-Cup mischen 17 Mannschaften mit fast 50 Nationalspielerinnen aus fast allen führenden europäischen Handballländern mit. Drei frisch gebackene Weltmeisterinnen werden besonders im Blickpunkt stehen. Friederike Gubernatis, Elisabeth Garcia-Almendaris und Marlene Zapf – alle von der TSG Ketsch – holten Anfang August mit den deutschen Juniorinnen den WM-Titel. Für internationales Flair im Teilnehmerfeld sorgen die beiden Schweizer Europacupteilnehmer LK Zug und TSV St. Otmar St. Gallen sowie die österreichischen Spitzenmannschaften McDonald’s Wiener Neustadt und HC MGT BW Feldkirch. Alle vier wollen den Bann brechen und den LOTTO-Cup erstmals ins Ausland entführen.

Die starke Phalanx der deutschen Zweitligisten will dies verhindern. Zwei Wochen vor Beginn der Saison 2008/09 wird der 17. LOTTO-Cup zum großen Schaulaufen der 2. Bundesliga: Von den 24 deutschen Zweitligisten nehmen acht am Turnier des SV Ludwigsburg-Oßweil teil. Darunter Titelverteidiger SV Allensbach. Die von ihren Fans liebevoll als „Hühner“ bezeichneten Handballerinnen vom Bodensee begeisterten beim letzten LOTTO-Cup die Zuschauer mit ihrem Angriffsspiel. Besonders gespannt sind Fans und Konkurrenten auf den VfL Sindelfingen. Der Zweitligaaufsteiger hat mit seinen Transfers für Aufsehen gesorgt und strebt den Durchmarsch in die 1. Bundesliga an. Unter anderem verpflichtete „Sifi“ die dänische Nationalspielerin Maja Sommerlund vom deutschen Meister 1. FC Nürnberg und Iris Cartarius, die Torschützenkönigin der 2. Bundesliga vom TuS Metzingen.

Die Vorrunde wird von in folgenden vier Gruppen gespielt:

Gruppe A:
TuS Weibern, VfL Sindelfingen, TV Idstein, ESV Regensburg, LK Zug


Zehn Nationalspielerinnen stehen im Team des LK Zug. Die Schweizerinnen, seit Jahren stets im Europacup dabei, dürften sich vor allem mit dem TuS Weibern und VfL Sindelfingen um die beiden Plätze fürs Weiterkommen streiten. Beide Süd-Zweitligisten verfügen aber ebenfalls über international erfahrene Spielerin, wie zum Beispiel die österreichische Nationaltorhüterin Elisabeth Herbst (Weibern) und die weißrussische Topspielerin Hanna Halynskaya (Sindelfingen). Die Gruppe komplettieren der ESV Regensburg (Regionalliga Süd) und TV Idstein (Regionalliga Südwest.

Gruppe B:
TSV St. Otmar St. Gallen, SC Greven 09, TV Nellingen, VfL Wolfsburg


St. Otmar St. Gallen, mehrfach Meister und Pokalsieger der Schweiz, setzt auf die Slowakin Monika Simova, die in der eidgenössischen Liga ein Abonnement auf den Gewinn der Torjägerkrone hat. Beim Nord-Zweitligisten SC Greven 09 ist die Holländerin Nikki Schreurs der Dreh- und Angelpunkt. Laura Magelinskas (Österreich), Irina Kolpakova (Weißrussland) und Karin Veltrop (Niederlande) – diese drei Nationalspielerinnen bilden die Rückraumachse des Süd-Zweitligisten TV Nellingen. Ein gefährlicher Außenseiter ist der VfL Wolfsburg. Schon einmal überraschte der Nord-Regionalligist die höherklassige Konkurrenz und gewann 2006 den LOTTO-Cup.

Gruppe C:
HC MGT BW Feldkirch, BSV Sachsen Zwickau, SV Allensbach, SG BBM Bietigheim


Auf Jahre hinaus Spitzenleistungen garantieren! Das der Auftrag des HC MGT BW Feldkirch an seinen neuen Trainer, den ungarischen Ex-Nationalspieler Alpar Jegenyes. Auf dem Weg nach oben muss der österreichische Erstligist beim LOTTO-Cup starke Gegner aus dem Weg räumen. Der BSV Sachsen Zwickau zählt seit Jahren zu den besten Teams der 2. Liga Süd, der SV Allensbach schrammte als Vizemeister der 2. Liga nur hauchdünn am Aufstieg ins deutsche Oberhaus vorbei. Und die um neu formierte Mannschaft des Regionalliga-Zweiten SG BBM Bietigheim, unter anderem mit der aus Trier gekommenen Isabell Henker, zählt wieder zum Favoritenkreis ihrer Spielklasse.

Gruppe D:
McDonald’s Wiener Neustadt, TSG Ketsch, TuS Metzingen, TV Möglingen


In Österreich ist der mehrfache Champions League-Sieger Hypo Niederösterreich das Maß der Dinge. Im Schatten der Hypo-Weltauswahl belegt das mit mehreren Nationalspielerinnen aus verschiedenen Ländern besetzte Team aus der Wiener Neustadt stets den zweiten oder dritten Platz. Von 2003 bis 2006 standen die Ketscher „Bären“ stets im Finale des LOTTO-Cups, krallten sich zwei Mal die Trophäe. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga plant Ketsch mit den eingangs erwähnten Junioren-Weltmeisterinnen und der früheren Nationaltorhüterin Ilka Arndt mittelfristig die Rückkehr ins Oberhaus. Auch der schon mehrfach am Bundesligaaufstieg schnuppernde TuS Metzingen will in der neuen Saison wieder oben angreifen. Als Lokalmatador startet in der Gruppe D der Süd-Regionalligist TV Möglingen.


Termin-Info: Sonntag, 31. August, 9.00 bis 15.00 Uhr Vorrunde in den beiden Sporthallen an der Alleenstraße und der Innenstadtsporthalle in Ludwigsburg. Viertel- und Halbfinale sowie das Endspiel finden von 15 bis 18.30 Uhr an der Alleenstraße statt.


Aktueller Spielplan [59.0 KB] Aktueller Spielplan [59.0 KB]



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Anschrift

Jochen Griesmeier

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